Seit einigen Monaten kommt es aus dem Umfeld des NW-Berlin immer wieder zu Angriffen auf vermeintliche Linke Locations und Privatwohnungen. Trauriger Höhepunkt der Ereignisse waren die durch Nazis verübten Brandanschläge auf fünf Wohnhäuser am 27.6. Zentraler Akteur des “nw-berlin” und zumindest geistiger Branstifter ist Sebastian Schimdtke. Dieser ist gleichzeitig Kandidat der NPD in Treptow-Köpenick, wo er auch einen Naziladen betreibt. Dort vertreibt er Waffen und Naziklamotten.
Aufgrund der Ereignisse der letzten Monate und insbesodere der Brandanschläge der Nazis hat sich ein berlinweites Antifa-Bündnis gegründet. Neben zahlreichen öffentlichkeitswirksamen Aktionen und diversen Demos und Gegenaktivitäten zu Nazievents in Berlin, wurde aus dem Bündnis heraus auch zu den Regionen Neukölln, Treptow-Köpenick, Lichtenberg/Hohenschönhausen und Pankow Infoblätter erstellt, die über die örtlichen Nazis und den nw-berlin aufklären. Diese wurden in hoher Stückzahl verteilt. Weitere Aktionen sind in Planung.
Achtet auf aktuelle Ankündigungen unter www.antifa-berlin.info